Vorbereitung Japanreise

Am Ende meiner Japanreise im Folgenden ein paar Tips zusätzlich zu denen von Tessa für diejenigen, welche selbst hierher reisen wollen.

  • Ihr braucht keinerlei Duschgel, Shampoo oder Fön mitzunehmen. Selbst in den einfachsten Unterkünften und in jedem Onsen ist das alles vorhanden.
  • Zum Adapter: nur in Japan kaufen!!! Die in Deutschland erhältlichen sind Quatsch. Ich habe in knapp 8 Wochen Japanaufenthalt nirgendwo einen Stecker mit Schutzkontakt gesehen. Entweder waren die deutschen Hersteller nie in Japan oder es hat juristische Gründe, dass die Adapter so hergestellt werden müssen. Überteuert sind sie allemal. Für weniger als 2 Euro bekommt man im Viertel Akihabara einen passenden Adapter. Auch, wenn man nicht Japanisch spricht. Für mehrere Elektrogeräte kann sich durchaus eine Verteilersteckdose aus Deutschland lohnen. Diese braucht zwar Platz, aber man braucht dann auch nur einen Adapter, was sich bei der Reise in verschiedene Länder lohnen kann, da man dann jeweils nur einen Adapter braucht. Zudem ist in manchen Unterkünften pro Bett nur eine Steckdose vorhanden. Mit nur einem Adapter darf man das Laden aller Geräte nicht vergessen.
  • Auf keinen Fall Gehörschutz vergessen. Egal ob im Flugzeug, Fernbus oder in der Unterkunft. Es ist sehr, sehr selten einigermaßen ruhig.
  • Es gibt in Japan viele Unterkünfte, doch beim Buchen einer Unterkunft erst am Tag davor muss man oft auf teurere Unterkünfte, teilweise Hotels ausweichen. Daher mind. 2 Tage, besser noch früher vorbuchen.
  • Wer nicht weiß, wie groß der Rucksack bzw. Koffer für die Reise werden soll: ich meine, mit 60 Litern ist man gut bedient. Wenn man im Sommer fährt und keinen Schlafsack mitnimmt, reichen entsprechend weniger. Meiner war viel zu groß.
  • Wer wie ich länger als 4 Wochen in Japan bleibt und den JR-Pass besitzt, der sollte ihn erst nach dem Besuch von Städten wie Kyoto aktivieren. Die meisten schauen sich Tokio ein paar Tage an, machen Tagesausflüge und schauen sich danach Kyoto an – ebenfalls mehrere Tage, während derer man keinen JR-Zug benutzt und damit auch nicht den Pass. Die Tage „verfallen“ entsprechend ungenutzt.
  • Die Hauptinsel Kyushu habe ich mit dem Mietwagen erkundet. Streng genommen reicht aber auch da der Zug. Man sieht halt nicht wirklich alles.
  • Für die öffentlichen Verkehrsmittel gibt es für Tokio eine tollen Netzplan. Den jeweils aktuellen kann man bei den Verkehrsbetrieben herunterladen (Unter „Toei Subway“ auf „Route Map“ klicken, dann „English Download“) und schon vor der Anreise farbig ausdrucken. Hat man das versäumt, macht das nichts, denn an sehr vielen Haltestellen bekommt man diesen auch vor Ort.

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